Kertsch


Koktebel

Koktebel auf der Krim


Kertsch - Hafenstadt mit langer Geschichte


Die ukrainische Stadt Kertsch ist eine Hafenstadt auf der Krim, einer Halbinsel im Schwarzen Meer. Kertsch hat etwa 157.000 Einwohner und liegt im Südosten der Krim, auf einer eigenen, kleineren Halbinsel der Krim, die nach ihr benannt wurde. In Kertsch gibt es einen Fährhafen, von dem aus eine Eisenbahn - Fähre nach Russland verkehrt. Jenseits der 3 km breiten Meerenge von Kertsch sieht man auf russischer Seite schon die Berge des Kaukasus .


Auf dem Areal der Stadt befindet sich schon seit langem ein Siedlungsgebiet. In der Antike war an derselben Stelle die Stadt Pantikapaion, eine griechische Kolonie die im siebten Jahrhundert v. Chr. von der Mutterstadt Milet aus gegründet wurde. Nach Überresten dieser antiken Siedlung wird in und um Kertsch seit den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts gegraben. Nach den Funden in Kertsch wurde ein Keramikstil der Antike benannt, der sogenannte Kertscher Stil, ein typischer Stil von Keramik aus Athen die in der Antike in Kolonien am Schwarzen Meer exportiert wurde.


Im Laufe seiner Geschichte wurde Kertsch von vielen verschiedenen Völkern bewohnt. Zur Zeit der Sowjetunion war die Stadt ein wichtiger wirtschaftlicher und industrieller Standort. In dieser Hinsicht hat sie heute an Bedeutung verloren.


An Sehenswürdigkeiten sind vor allem das historische Zentrum auf dem Mitridat - Hügel von dem man eine schöne Aussicht hat, und das Demeter - Museum mit seinen archäologischen Fundstücken sowie die Demeter - Gruft in der Nähe des Busbahnhofes von Bedeutung. Auch die zahlreichen Gedenkstätten des Zweiten Weltkriegs sind einen Besuch wert. Zudem verfügt Kertsch über weite Sandstrände.


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