Aluschta


Aluschta - Fischer

Fischer im Schwarzen Meer


Aluschta und das "Tal der Geister"


Aluschta ist ein Ort auf der Halbinsel Krim, Ukraine, am schwarzen Meer. Sie ist mit ca. 30.000 Einwohnern die zweitgößte Ortschaft auf der Krim und etwa 40 km von der Hauptstadt Simferopol entfernt. Dort befindet sich der Flughafen. Nach Aluschta gibt es keine Bahnverbindung, man kann den Ort nur mit einer Trolleybuslinie erreichen.


Die Stadt hat eine alte Geschichte. Während der Antike befand sich an der Stelle des heutigen Stadtzenrums eine Siedlung und im 6. Jahrhundert wurde auf Befehl des byzantinischen Kaisers Justinian die Festung Aluston gebaut. Im 14. Jahrhundert eroberten die Genuesen die Stadt und vergrößerten und verstärkten die Festung. Im Mittelalter war Aluschta das Zentrum der gotischen Eparchie, einer orthodoxen Krimreligion. Darauf weisen heute noch viele Kirchen, Klöster und Kapellen hin. Später dann kam der Islam: Bis zum Jahr 1944 war Aluschta eine der drei Krimstädte, in der die Mehrheit der Bevölkerung dem Volk der Krimtartaren angehörten, Anhängern des islamischen Glaubens. Stalin ließ die Krimtartaren 1944 nach Zentralasien deportieren.


Eine Besonderheit sind die vielen unterirdischen Höhlen und das Tal der Geister, in dem Erdverformungen groteske Felsenformationen hervorbrachten. In Aluschta befindet sich auch das Museum der staatlichen Wald-und Jagdwirtschaft.


Heute ist Aluschta ein beliebter Ferienort und ein populäres Kurzentrum. In der unmittelbaren Umgebung gibt es viele Sanatorien. Eine subtropische Vegetation, das Bergmassiv Demerdshi und lange Sandstrände locken jährlich viele Touristen an.


Weitere Informationen: Aluschta


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